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  • Stadtverwaltung Gotha, Abt. Zentraler Service, Stadtarchiv
  • Postfach 10 02 02
  • 99852 Gotha

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  • Stadtverwaltung Gotha, Abt. Zentraler Service, Stadtarchiv Gotha
  • Ekhofplatz 24
  • 99867 Gotha

Opening hours

Monday 9 to 12 o'clock, Tuesday 13 to 16 o'clock, Thursday 9 to 12 o'clock and 13 to 18 o'clock, Friday 9 to 12 o'clock

Um Terminvereinbarung wird gebeten.

Stadtarchiv closed vom 02.-13. November 2026
Aus betrieblichen Gründen bleibt das Stadtarchiv Gotha vom 2. bis 13. November 2026 für den Besucherverkehr closed. In dieser Zeit finden umfangreiche Erschließungs- and Konservierungsarbeiten im Stadtarchiv statt.
Während der zweiwöchigen Schließzeit sind keine persönlichen Besuche möglich. Auch telefonische and schriftliche Anfragen können in diesem Zeitraum leider nicht bearbeitet werden. Das Stadtarchiv bittet um Verständnis für die vorübergehenden Einschränkungen.
Ab Monday, dem 16. November 2026, steht das Stadtarchiv wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Electronic communication


Archive manager

Dr. Julia Beez


  • 1350 lfm Inventory

  • ca. 1224-1990 Runtime


Archive history

ACHTUNG: Benutzungseinschränkungen im Stadtarchiv
Die Vorbereitungen für den künftigen Umzug des Stadtarchivs schreiten voran. Damit die wertvollen historischen Unterlagen sicher an ihren neuen Standort gelangen, sind bereits jetzt umfangreiche Arbeiten an den Archivbeständen notwendig. Im Zuge der Umzugsvorbereitungen werden einzelne Sammlungen und selten genutzte Bestände vorübergehend in ein Außenmagazin ausgelagert. Diese Unterlagen stehen deshalb bis auf Weiteres nicht für die Benutzung zur Verfügung. Die Hauptbestände des Stadtarchivs (städtische Akten, Akten mit rechtlichem Wert, Personenstandsregister, Bauakten, Regelschulabschlusszeugnisse, etc.) bleiben von dieser Einschränkung unberührt und können auf Anfrage wie gewohnt genutzt werden. Die Stadtverwaltung Gotha bittet alle Bürgerinnen und Bürger sowie Forschenden um Verständnis für die vorübergehenden Einschränkungen. Die Arbeiten sind ein wichtiger Schritt, um das historische Gedächtnis der Stadt langfristig zu bewahren und den Umzug des Stadtarchivs gut vorzubereiten.
Ausgelagert und für die Benutzung gesperrt sind u.a. folgende Bestände:
- Historische Tageszeitungen und Periodika (Anfragen dazu können an die Forschungsbibliothek Gotha gestellt werden)
- Sonstige Druckschriften, Gesetzesblätter
- Einzelne Kassenbelege
- Aktenüberlieferung der eingemeindeten Orte Sundhausen, Uelleben, Boilstädt
- Personennachlässe
- Überlieferung der Innungen und Vereine
- Überlieferung der Wirtschaft und Betriebe
- Überlieferungen der Schulen (außer Abschluss- und Abgangszeugnisse)
- Sonstiges Sammlungsgut sowie zeithistorische Sammlung
Ob und inwiefern Ihre Recherchen von der Auslagerung der oben genannten Archivalien betroffen sind, teilt Ihnen das Stadtarchiv gerne auf schriftliche Anfrage mit.

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Die historischen Ursprünge des alten Ratsarchivs könnten in der Zeit um 1650 liegen. Auf einer Ansicht der Westseite des Alten Rathauses um 1650 trägt das kleinste Fester im Erdgeschoß die Beschriftung „Das Archiv – sonst der Dreßen genannt“.
Die älteste überlieferte Gothaer Kämmereirechnung von 1668 enthält keinerlei Ausgaben für das Ratsarchiv und liefert somit keine Beweise für dessen Existenz.
1783 verzeichnen die Hofadresskalender erstmalig ein Ratsarchiv, welches aber erst seit 1789 kontinuierlich bis 1825 unter dem sogenannten Archivar Friedrich Gottlob Stölzel, der zuvor Acczessist war, in den Adressbüchern nachzuweisen ist. Über die Umstände seines 36 Jahre währenden Beschäftigungsverhältnisses im Dienste der Stadt ist leider nichts überliefert, auch kein substantielles Arbeitsergebnis in Form von Repertorien.
Im November 1821 forderte die Herzogliche Behörde den Stadtrat zur Herstellung einer neuen Ordnung und zweckmäßigen Einteilung des Archivs auf. Im Antwortschreiben des Gothaer Stadtrates vom Januar 1822 werden Zitat: „mancherlei Schwierigkeiten bei der Fertigung richtiger Repertorien und der Herstellung der ganz neuen Ordnung und zweckmäßigen Einteilung unseres Archivs“ als Grund für das bisherige Versäumnis genannt.
Das Problem des Platzmangels für die Unterbringung von Akten in der Verwaltung zieht sich durch die Jahre und mündet leider nicht in der Einrichtung eines geordneten Ratsarchivs.
Endlich gelangten die beiden mittelalterlichen Urkundenbestände des Stadtrates und des Hospitals Maria Magdalena im Jahr 1880 mit Hinterlegungsvertrag zur Aufbewahrung in das Herzogliche Haus- und Staatsarchiv. 1921 erklärte sich der Stadtrat bereit, die Bestände „unseres Archivs“ zur Aufbewahrung an das Staatsarchiv abzugeben, 1923 folgte die Übergabe der Kämmereirechnungen ab 1668 bzw. 1700.

Mit der Anordnung zur Errichtung von Stadt- und Kreisarchiven in der DDR vom 26.02.1951 wurde das Stadtarchiv Gotha unter Trägerschaft des Rates der Stadt Gotha aufgebaut. Die noch heute gültige innere Ordnung des städtischen Aktenbestandes aus der Zeit vor 1945 ist dem Archivar Willi Range und der langjährigen 2004 verstorbenen Archivarin Marga Köllner zu verdanken.

Zur Geschichte gehörten weiterhin verschiedene Standort- und ein Trägerwechsel zum Rat des Kreises Gotha aufgrund des Archivgesetzes von 1976. Seit Juli 2006 ist das Stadtarchiv nach Rückabwicklung der Trägerschaft von der Kreisbehörde zur Stadt am Standort Neues Rathaus untergebracht.